Sonntag, 13. Oktober 2013

The Marine 3: Homefront (2013)

http://www.imdb.com/title/tt2334841/

Sergeant Jake Carter (Mike Mizanin) ist auf Urlaub in seiner Heimatstadt und erfährt, dass seine Schwester (Ashley Bell) von einer Gang gewalttätiger Extremisten entführt wurde. Um sie zu retten, startet Mike einen waghalsigen Ein-Mann-Angriff auf die Operationsbasis der Entführer. Dabei entdeckt er, dass der skrupellose Anführer (Neal McDonough) der Truppe einen verheerenden Terroranschlag plant. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss Mike sein Leben aufs Spiel setzen, um das Leben Tausender Unschuldiger zu retten.

Eieiei... Stereotypen wohin das Auge schaut. Es scheint fast so, als hätte sich der Regisseur nicht entscheiden können. Nimmt er nun den schmierigen Badguy, oder den muskelbepackten Handlanger, den intelligenten, aber doch leicht verrückten Gangsterboss oder den FBI-Maulwurf, den man seine Rolle schon 10 Meilen gegen den Wind ansehen kann. Dazu finde ich den Hauptdarsteller auch nicht besonders charismatisch. Das liegt vielleicht an der Rolle des Schönling-Wrestlers, der erst am Ende aussieht als könne er richtig zulangen. Da war John Cena im ersten Teil noch eine ganz andere Nummer. Schauspielern können zwar beide nicht, aber immerhin sieht Cena schon so aus als müsste man Angst vor ihm haben. Dabei gibt Neil McDonough einen herrlichen fiesen Bösewicht, der zwar öfters mal zum Leidwesen des Zuschauers seine blödsinnigen Motive ausbreitet, aber dennoch irgendwie ein bekanntes Gesicht reinbringt. Wenn dann in dem 90-minütigem Kaugummiartigem Film endlich mal nach 50 Minuten die richtige Action losgeht wirds so unrealistisch wie vorhersehbar, nur damit der Marine sein ganzes Können zeigen kann. Es scheint auch so, als wäre jedes S.W.A.T.-Team stragisch unterbelichteter als so machner dahergelaufener Redneck. Und das kaufe ich denen nicht ab. Natürlich ist es Mittel zum Zweck, aber eben auch genauso stumpfsinnig. Wenigstens ist das alles in einem sehr schön dreckigem Look eingefangen und ein paar nette Shootouts und Prügelszenen gibts auch. Nur eben zu wenig. Alles in allem gerade noch Mittelmaß.

4,5/10