Sonntag, 21. April 2013

Chernobyl Diaries (2012)

http://www.imdb.com/title/tt1991245/

Es ist mir schleierhaft, warum dieser Film insgesamt so schlecht wegkommt. Das Setting und die Atmosphäre sind so morbide wie furchterregend. Es fällt leicht, sich mit den Darstellern zu identifizieren, da diese sich nicht klischeehaft-dumm wie in manchen Teenie-Slasher anstellen. Story-mäßig ist zwar nicht viel neues zu erwarten, aber gerade das Ende war genau nach meinem Geschmack. Dann in der zweiten Filmhälfte häufen sich die Vorkommnisse und man kann sich richtig in die ausweglose Situation der Personen hineinversetzen... Nur ein kleiner Bus der als Unterschlupf und halbwertiger Strahlenschutz dient und dann die vielen Kreaturen da draußen in der Verstrahlten und seit mehr als 25 Jahren verlassenen Gegend bauen eine sehr dichte Atmosphäre auf... Die Suche und gleichzeitige Hetzjagd wird dann noch vom ständigen Alarm des Geigerzählers wegen der zu hohen Strahlenwerte erschwert, baut zusätzliche Spannung auf und macht irgendwie Angst.

Also: ein spannender Horrorfilm der mit seiner ohnehin schon unwirklichen Gegend und traurigen Vergangenheit schockt und eine dichte Atmosphäre in der berühmt- berüchtigten kontanimierten Sperrzone aufbaut.

7,5/10

http://tinyurl.com/c7hth6n