Samstag, 13. April 2013

A Nightmare On Elm Street (2010)

http://www.imdb.com/title/tt1179056/

Freddy Krueger (Jackie Earle Haley) hat eine besonders perfide Methode, seine Opfer zu töten - er sucht sie in ihren Träumen heim. Nach und nach ermordet er die Jugend von Springwood. Als erstes trifft es Dean (Kellan Lutz), der sich vor den Augen seiner Freundin Kris (Katie Cassidy) die Kehle aufschlitzt. Kris und ein paar andere Jugendliche nehmen den Vorfall sehr ernst, da sie seit einiger Zeit Albträume haben. Doch gerade als Kris, ihr Ex-Freund Jesse (Thomas Dekker), Nancy (Rooney Mara) und Quentin Smith (Kyle Gallner) erkennen, dass sie im Schlaf alle von demselben narbengesichtigen Mann verfolgt werden, tötet er wieder. Bloß nicht einschlafen, lautet fortan die Devise...

Nicht ohne Grund zählt der Kindermörder Freddy Krueger zu den beliebtesten und gleichzeitg gefürchtetsten Figuren des Horrorkinos. Mit dem Remake des Klassikers von 1982 versucht man der Figur neues Leben einzuhauchen, aber ein Remake ist und bleibt eben ein Remake. Die gute Sache zu erst: es hätte schlimmer kommen können. Viel schlimmer. Auch wenn der neue "A Nightmare On Elm Street" zuweilen etwas blutarm daher kommt und die (zum Glück sehr seltenen) Computereffekte arg künstlich wirken, geht das Remake in die richtige Richtung: Weg vom Sprüche klopfenden Cartoon-Killer und hin zum Furcht einflößenden Killer. Freddy-Darsteller Jackie Earle Haley erweist sich als diabolischer Glücksgriff und würdiger Nachfolger von Robert Englund. Das muss man wirklich sagen.

Leider ist die Story beinahe 1:1 am 1982er Original abgekupfert, hier wäre - trotz der Tatsache, das es ein Remake ist - ein wenig mehr Kreativität gefragt gewesen. Es liegt an der unspektakulären Inszenierung, denn trotz moderner Möglichkeiten wurden die Traumsequenzen erschreckend eintönig und wenig surreal gestaltet. Lediglich in einer Szene wird das Verschmelzen von Traumwelt und Realität gekonnt in Szene gesetzt. Schade, das hätte ein schöner Reboot werden können.

5,5/10 


Die Erstauflage gab es im optisch schicken Steelbook mit Slip-Cover: