Sonntag, 24. Februar 2013

MacGruber (2010)

http://www.imdb.com/title/tt1470023/

Es gibt nur einen amerikanischen Helden, der sowohl bei den Green Berets, den Navy Seals als auch bei den Army Rangers im Dienst stand. Nur einer wurde mit 16 Purple Hearts, 3 Ehrenmedaillen des Kongresses und 7 Tapferkeitsmedaillen des Präsidenten ausgezeichnet. Und nur einer ist Manns genug, immer noch einer Vokuhila zu tragen: MacGruber. Seit seine Verlobte vor zehn Jahren getötet wurde, hat der Spezialagent seinem alten Leben abgeschworen und sich von der Verbrechensbekämpfung mit bloßen Händen abgewandt. Doch als er erfährt, dass sein Land von einem nuklearen Gefechtskopf bedroht wird, der von seinem Erzfeind Dieter Von Cunth gestohlen wurde, muss MacGruber eingestehen, dass er der einzige ist, der zäh genug für diesen Job ist. Mit der Unterstützung von Lieutenant Dixon Piper und Vick St. Elmo heftet er sich an die Fersen des Bösewichts…

Gelungene MacGyver-Parodie, die außer dem Aussehen des Hauptdarstellers und wenigen Anspielungen eigentlich nichts mehr mit dem TV-Helden der 80ger Jahre zu tun hat. Allerdings beginnt der Film recht zäh, doch wenn dann die Mission startet steigt die Gagdichte ernorm an. Viele der Gags zünden weit unter der Gürtellinie, für meinen Geschmack schon beinahe etwas zu viel, aber gerade noch so im Rahmen, damit es witzig bleibt. Dabei ist MacGruber so herrlich doof, dass es Spaß acht, diesen Film zu sehen. Es gibt auch extrem viele Seitenhiebe auf alle möglichen Randgruppen, die aber geschickt platziert sind. Dabei folgt die Story typisch dem Schema F: erst wenn alles verloren scheint geht die Post erst richtig ab. Zum Glück übertreiben es die Macher nicht. Kann man wieder sehen. Gut.

7/10

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