Donnerstag, 21. Februar 2013

Death Race 3: Inferno (2012)

http://www.imdb.com/title/tt1988591/

In nicht allzu ferner Zukunft ist absolutes Highlight in der Bespaßung sensationshungriger Zuschauer das sogenannte Death Race. Hier treten in einem Rennen auf Leben und Tod verurteilte Schwerstverbrecher gegeneinander an. Wer aus dem rennen fünfmal als Sieger hervorgeht, dem wird die Freiheit geschenkt. Carl Lucas (Luke Goss) sind schon vier Siege gelungen, er kann die Freiheit also schon riechen. Just vor dem letzten Rennen wechselt der Zirkus den Besitzer. Und dieser hat seine ganz eigene Vorstellung von einer internationalen Show und möchte Lucas als Zugpferd auf keinen Fall verlieren…

Der dritte Teil der tödlichen Rennen und auch nicht zwingend besser oder schlechter als seine beiden Vorgänger. Ja, Teil 1 hatte mit Jason Statham als Frankenstein wesentlich mehr Flair und irgendwie auch mehr Klasse, aber auch Luke Goss macht seine Sache nicht schlecht. Wilde Stunts, ausufernde Splattereffekte, leicht bekleidete Grazien und eine oberflächliche Medienkritik machten schon 2008 Regisseur Andersons Remake von "Frankensteins Todesrennen" (1975) zum Kassenschlager. 

Dieses Mal pflügt der unter dem Namen Frankenstein bekannte Kamikazefahrer den Sand in der Kalahari-Wüste um - verfolgt von blutgierigen Gangstern in ihren Höllenfahrzeugen und überwacht von einem profitgierigen Medienmogul (Dougray Scott, bekannt aus "M:I-2" oder "Hitman"), der das in Benzin-getränkte Gemetzel als Livestream-Event vermarkten will. Kompromisslos und ohne das Actionrad neu zu erfinden, zündet der für trashige Fortsetzungen bekannte Regisseur Roel Reiné ein explosives Feuerwerk, das kaum mehr als eine Gehirnzelle erfordert. Der schwitzige Amazonenkampf zu Beginn des Films, die ausufernde Duschszene und die Bekleidungswahl der Beifahrerinnen appelliert dabei jedenfalls an ganz andere Regionen des Körpers...

6/10

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